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Andreas Bendicks erhält Best Student Paper Award der EMC Europe 2019

Publikation des Arbeitsgebiets Bordsysteme wurde auf der EMC Europe in Barcelona mit dem Best Student Paper Award ausgezeichnet.

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Zum zweiten Mal in Folge wurde ein Beitrag des Arbeitsgebiets Bordsysteme auf der Fachkonferenz „International Symposium on Electromagnetic Compatibility - EMC EUROPE“ ausgezeichnet. In diesem Jahr hatte die Konferenz fast 700 Teilnehmer mit insgesamt 214 wissenschaftlichen Beiträgen. Von diesen Beiträgen wurde die Publikation mit dem Titel „Simultaneous EMI Suppression of the Input and Output Terminals of a DC/DC Converter by Injecting Multiple Synthesized Cancellation Signals“ von Andreas Bendicks, Marvin Rübartsch und Prof. Dr.-Ing. Stephan Frei mit dem Best Student Paper Award ausgezeichnet.

 

Bei der Veröffentlichung geht es um ein Verfahren zur aktiven Unterdrückung der elektromagnetischen Störungen von leistungselektronischen Systemen. Diese Systeme sind zum Beispiel in elektrifizierten Fahrzeugen eine Kernkomponente zur Energiewandlung und -verteilung. Funktionsbedingt erzeugen diese Systeme jedoch ein hohes Maß an elektromagnetischen Störungen, welche den Betrieb anderer Geräte (wie beispielsweise des Radios) beeinträchtigen oder unmöglich machen können. Zur Lösung dieses Problems werden üblicherweise passive Filterschaltungen bestehend aus Spulen und Kondensatoren eingesetzt. Insbesondere für hohe Leistungen des Systems können diese Filterschaltungen jedoch groß, schwer und teuer sein. Zur Lösung dieses Problems wurden in der Wissenschaft bereits häufig aktive Verfahren diskutiert, bei welchen die elektromagnetischen Störungen durch gezielte Gegenstörsignale unterdrückt werden können. Systemisch wurde dabei jedoch nur die Unterdrückung eines Störmodus (sog. Gleich- oder Gegentaktstörungen) auf einer Seite des leistungselektronischen Systems untersucht. Typische Systeme haben jedoch Ein- und Ausgangsleitungen mit Gleich- und Gegentaktstörungen. Die gleichzeitige Unterdrückung all dieser Störungen ist eine Herausforderung, da sich die Gegenstörsignale untereinander beeinflussen können. So ist es möglich, dass das Gegenstörsignal die Störungen auf einer Seite erfolgreich unterdrückt, jedoch auf der anderen Seite erhöht. Im Rahmen des Beitrags des Arbeitsgebiets Bordsysteme wurde eine Methode vorgestellt, mithilfe derer die wechselseitige Beeinflussung untersucht und in den Gegenstörsignalen berücksichtigt werden kann. Dies stellt eine wesentliche Erweiterung für die Anwendbarkeit auf praktische Systeme dar.

 

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